Indizes gibt es Hunderte!

Es wäre fast schon ein Ding der Unmöglichkeit alle Indizes aus der Finanzwirtschaft aufzuzählen, daher konzentrieren wir uns auf die bekannteren Formen von Indizes vor allem im Bereich der Aktien-Indizes, die ja im TV auch immer wieder genannt werden. Heute drei Punkte runter, gestern 2 Punkte rauf... hört man in den Nachrichten. Diese bekannten Namen sind beispielsweise DAX (Deutscher Aktien Index) oder TecDAX, mDAX, ATX (Wien), Nikkei (Tokyo), Dow Jones (New York). Ein Aktienindex gibt quasi einen Warenkorb wieder, der aus der Sammlung einer bestimmten Gruppe von Aktien besteht. Diese "Punktevergabe" wird einfach am Start eines Index festgelegt. Der wichtigste Aktienindex in Deutschland ist der DAX. Er wurde am 1. Juli 1988 eingeführt und wurde mit 1000 Punkten per Kursewerte am 31. Dezember 1987 festgelegt. Man startete also mit der rückwirkenden Erfassung und somit mit 1.163,52 Punkten.


Disclaimer: Alle unsere Tipps und Empfehlungen sind nur Anregungen, es gibt hier keine konkreten Kaufempfehlungen für irgendeine Finanzanlage. Alle unsere durchgerechneten Beispiele dienen nur der Veranschaulichung. Alle Angaben ohne Gewähr!

Kursindex, Performanceindex...

Bei einem reinen Kursindex für einen Aktienkorb wird der Stand einfach aufgrund der Aktienkurse der Aktien ermittelt, die in diesem Index vertreten sind. Meistens wird der Indexwert dann um Erträge aus Sonderzahlungen und Bezugsrechten bereinigt. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Kapitalveränderungen und auch Dividendenzahlungen (wo das Geld ja von den Aktiengesellschaften dann von einem auf den anderen Tag abfließt, weil es an die Anleger ausgezahlt wird) nicht berücksichtigt sind. Und das wiederum führt dazu, dass bei Dividendenzahlungen auch der Aktienindex im Kurs zurückgeht. Viele Indizes, die eben die Dividenden nicht berücksichtigen sind also Kursindizies, dazu gehören auch die berühmten Namen wie Dow Jones (an der Börse von New York, USA) oder der Nikkei 225 (an der Börse von Tokyo, Japan).

Im Unterschied dazu gibt es auch Performance-Indizes. Dabei wird für die Berechnung angenommen, dass das Geld eben nicht abfließt und ausgezahlt wird, sondern dass alle Bezugsrechtserlöse und Dividenden in weitere Aktien reinvestiert würden. Daher hat die Ausschüttung von Dividenden keine Auswirkung auf den Kurs, weil das Geld ja in den gleichen Aktien verbleiben würde. Man kann Aktienindizes auch mit beiden Methoden berechnen, sie verstehen sich dann quasi als Kursindex und als Performanceindex. Der DAX (Deutscher Aktienindex) wird gemeinhin als Performanceindex bezeichnet, es gibt die Berechnungsmethode auch für den Kursindex, das Finanz-Symbol für den DAX nach Kursindex ist dann "DAXK". Der Euro Stoxx 50 beispielsweise, eine europäische Aktien-Sammlung, wird im Gegensatz dazu üblicherweise als Kursindex verstanden.

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DAX, TechDAX, ATX, Dow Jones, Nikkei... diese Begriffe hört und liest man in den Wirtschaftsnachrichten. Haben Sie eine Bedeutung für den einzelnen Anleger? Und wenn ja, welche Bedeutung haben Aktien-Indizes?

Aktien-Indizes

Wie Bestandteile im Index gewichtet sind?

Preisgewichteter Index

In einem preisgewichteten Index sind alle Aktien, die in dem Aktienindex vertreten sind, mit der gleichen Stückzahl vertreten. Also beispielsweise 10 Stück Aktien von jeder der 50 Firmen im Aktienindex. Das bedeutet, dass Aktien mit einem höheren Kurs auch mehr Einfluss auf den Index haben. Um das mit einem simplen Rechenbeispiel zu erklären:

  • Aktienfirma A: Kurs 3,50 Euro, 10.000.000 Aktien
  • Aktienfirma B: Kurs 40,00 Euro, 100.000 Aktien
  • Aktienfirma C: Kurs 11,00 Euro, 100.000 Aktien

Der Aktienindex dieser drei Firmen hätte alos ein Preisgewicht von 54,50 Euro, wenn von jeder Aktie genau 1 Stück im Berechnungswarenkorb liegt. Verliert die Aktienfirma A jetzt 10 % Ihres Wertes, so sinkt der Kurs um 0,35 Euro, also von 54,50 auf 54,15 Euro. Der Aktienindex selbst verliert dadurch nicht 10 % sondern nur knapp über ein halbes Prozent. Würde aber der Kurse der Aktienfirma B um 10 % einbrechen, dann verliert der Aktienindex 4,00 Euro. Die teurere Aktie schlägt sich also wesentlich stärker nieder, als die billige Aktie. Das Problem an der Berechnungsmethode ist aber, dass es sein kann, dass die Aktienfirma A, obwohl die Aktien einzeln wenig kosten, wesentlich mehr Aktien hat und vielleicht sogar mehr wert ist als die Aktienfirma B. Schließlich steht nirgendwo geschrieben, dass eine Aktiengesellschaft immer nur 100 oder 1000 Aktien haben darf. Eine Aktiengesellschaft kann auch 10 Millionen Aktien auflegen, würde also bei Aktienfirma A einen Wert von 35 Millionen Euro ergeben, während die Aktienfirma B vielleicht nur 100.000 Aktien aufgelegt hat und daher nur 4 Milliionen Euro wert ist.

Jetzt ist klar, dass wenn die Aktienfirma A 10 % ihres Wertes verliert, dann gehen satte 3,5 Millionen Euro verloren, trotzdem ist das im Aktienindex der Preisgewichtet ist, nicht abgebildet.

Kapitalisierungsgewichteter Index

Diese Methode wird beispielsweise für den DAX, den Deutschen Aktienindex, verwendet. Dabei geht es nicht um den Preis pro Aktie, sondern um die Marktkapitalisierung. Im Beispiel oben würde damit die Aktienfirma A, die ingesamt einen Marktkapitalisierungswert von 35 Millionen hat damit natürlich relevanter als die Aktienfirma B die nur 4 Millionen in Summe wert ist oder die Aktienfirma C, die einen Wert von 1,1 Millionen Euro hat (100.000 Aktien á 11 Euro).

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